Defibrillatoren für das Kiwi-Bad

 

LANGENHORN In Deutschland erleiden jährlich über 65000 Menschen einen außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand. Wird vor Eintreffen des Rettungsdienstes ein Defibrillator eingesetzt, steigt die Überlebenschance von 19 auf 44,5 Prozent.

In Hamburg gibt es rund 1300 frei zugängliche Defibrillatoren – drei neue Geräte befinden sich nun im Naturbad Kiwittsmoor im Eingangsbereich, am historischen Uhrturm und im Erste Hilfe-Raum bei den Umkleiden im hinteren Bereich des Bades.

„Wir hatten glücklicherweise noch nie einen medizinischen Notfall, bei dem ein solches Gerät hätte zum Einsatz kommen können, aber wir sind froh, dass wir sie präventiv haben. Alle Badaufsichten erhalten zeitnah eine Schulung über die Anwendung der Defibrillatoren“, sagt Erik Jung, neu gewählter 1. Vorsitzender des Betreibervereins HTB62.

Die Kosten betragen rund 7000 Euro und werden aus bezirklichen Sondermitteln getragen. Drei Damen haben sich in der Bezirksversammlung besonders für die Finanzierung eingesetzt: Martina Schenkewitz (SPD), Martina Lütjens (CDU) und Monika Grodt-Kuhn (FDP). „Über die Bewilligung waren wir uns sofort einig. Um schnelle Hilfe im Notfall leisten zu können, sind Defibrillatoren enorm wichtig und im Kiwi-Bad sinnvoll investiertes Geld ist“, so der Tenor von allen dreien. Das zeige auch, wie gut die Koalition in Hamburg-Nord funktioniere – übrigens die einzige „Deutschland-Koalition“ in Hamburg aus SPD, CDU und FDP.

Als nächstes Highlight findet am Freitag, 17. Juli, von 20 bis 22 Uhr ein stimmungsvolles Mondscheinschwimmen für alle Gäste ab 16 Jahren statt. Neben Leckereien vom Grill gibt es chillige Musik. Der Eintritt kostet fünf Euro. Wie immer bei wetterabhängigen Veranstaltungen gibt es tagesaktuelle Infos unter www.htb62.de/kiwi.