Boulderfelsen, Teqball und Calisthenics am Tegelsbarg

HUMMELSBÜTTEL 19 Monate wurde die Sportanlage Tegelsbarg aus den 1980er Jahren saniert und modernisiert. Jetzt durften die Sportler erstmals wieder aufs Gelände.

„Moderne Sportstätten sind das Herzstück lebendiger Wohngebiete, denn sie bringen Menschen zusammen, fördern das Miteinander und sind die beste Form von Integration“, sagte Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen bei der Einweihung. Bezirksamtsleiter Thomas Ritzenhoff sprach von einem Meilenstein für das Quartier und freute sich, dass sich viele Kinder und Jugendliche bei den Planungen beteiligt haben und etliche ihrer Ideen umgesetzt werden konnten.

Neben der Sanierung der Leichtathletikanlage entstanden auf zwei ehemaligen Kleinspielfeldern ein Multifunktionsfeld mit knalligem Bodenbelag für diverse Ballsportarten wie Volleyball, Basket-, Hand- und Fußball sowie Badminton und ein Streetballfeld. Zudem gibt es eine große Calisthenics-Anlage für kreatives Fitness- und Krafttraining, eine Tischtennis- und Teqball-Platte, drei Bodentrampoline und als Highlight einen zwei Meter hohen Boulderfelsen aus Kunststoff, an dem rundherum geklettert werden kann. Um die gesamte Fläche herum führt ein Asphaltband zum Skaten, Inliner- und Rollerfahren.

2,12 Millionen Euro hat die Umgestaltung gekostet. Neben Vereinen wie dem SC Poppenbüttel steht die gesamte Anlage allen Sportbegeisterten jeden Tag kostenlos zwischen 7 und 21 Uhr zur Verfügung. Platzwart Sebastian Weber hat stets ein Auge auf die Sauberkeit des Geländes und das große Ganze – und hatte zuletzt reichlich Stress. „Ich freue mich, dass die Anlage offiziell wieder geöffnet ist, denn in den vergangenen Tagen sind immer wieder Menschen vor Vorfreude verbotenerweise über den Bauzaun gestiegen, mit denen ich so manche Mühe hatte.“

Senatorin Karen Pein hofft, dass die die aktiven Nutzerinnen und Nutzer wertschätzend mit der modernisierten Sportanlage umgehen und sich gegen Vandalismus einsetzen.