LANGENHORN Die Bananenplantage von Gustav Segensreich auf Gran Canaria läuft nicht gut. Er und seine Lebensgefährtin Elvira wollen sich durch einen Versicherungsbetrug kurieren, doch dazu muss der Plantagenbesitzer offiziell „aus dem Leben scheiden“. Nach seinem theatralischen „Tod“ wird er im Keller versteckt.
Doch nun beginnt ein turbulentes Versteckspiel, denn Gustavs enterbte Tochter quartiert sich im Haus ein, ein Versicherungsdetektiv ermittelt, der Bestatter wird aufdringlich – und im ungünstigsten Moment taucht immer wieder der „Verstorbene“ im Sterbehemd wie eine Geistererscheinung auf, weil er Appetit auf Schweinsbraten. hat. Doch dann wendet sich überraschend das Blatt.
Die Börner Speeldeel bringt mit viel Spielspaß die skurrile Komödie „Eerst starven, denn arven“ auf die Bühne des LaLi-Kulturhauses. Das Original von Peter Weissflog, „Zuerst sterben, dann erben“, hat das Langenhorner Speeldeel-Team eigens ins Plattdeutsche übersetzt, denn das Frühjahrsstück wird traditionell „op Platt“ gespielt. Bedenken hinsichtlich der Verständlichkeit braucht das Publikum nicht zu haben, denn drei von fünf Charakteren sind ohnehin auf Hochdeutsch angelegt.
Für die Schauspielerinnen und Schauspieler ist das Stück eine Herausforderung – nicht nur aufgrund der Textmenge, sondern weil sie quasi durchgehend auf der Bühne stehen. Søren Dettmer schlüpft dabei sogar in zwei verschiedene Rollen und verleiht seinen zwei Figuren sogar einen spanischen Akzent.
Gespielt wird „Eerst starven, denn arven“ im Kulturhaus LaLi am 24. April um 19.30 Uhr, am 25. und 26. April jeweils um 16 Uhr, am 1. Mai um 19.30 Uhr und am 2. Mai um 16 Uhr. Die Tickets kosten zehn Euro im Vorverkauf im Weinhaus am Stadtrand, bei Blumen Engebrecht, in der Bücherstube am Krohnstieg und im Büro der Genossenschaft der Fritz-Schumacher-Siedlung (Mo-Do 9-12 Uhr)sowie online unter www.yesticket.org.
