HAMBURG Wie sieht der Boden des Schulhofs aus? Ist er sandig, feucht oder gar betoniert? Welche Pflanzen und Kleinstlebewesen kommen dort vor und wie beeinflussen sie den Boden?
Die Loki Schmidt Stiftung ruft zum sechsten Mal zum stadtweiten Schulwettbewerb „Blühende Schulen“ auf. Gesucht werden nachhaltige Ideen und kreative Konzepte von kleinen Impulsprojekten bis zu größeren Umgestaltungen von naturnahen Schulgeländen.
Das diesjährige Thema lautet „Die Zukunft beginnt im Boden“. „Mit dem Wettbewerb möchten wir den Blick der Schülerinnen und Schüler auf den Boden lenken, denn er ist die Grundlage allen Lebens und voller spannender Entdeckungen. Mit Experimenten oder Messungen lässt sich viel erforschen oder mit Kunstprojekten in Szene setzen. Auch könnte aktiv etwa ein Teil des Schulhofs entsiegelt werden“, erläutert Projektleiterin Esther Timm von der Loki Schmidt Stiftung.
Mitmachen dürfen Klassen, Arbeitsgemeinschaften und GBS-Gruppen, auch in mehreren Teams von Grundschulen, weiterführenden und beruflichen Schulen. Die Wettbewerbsbeiträge können Texte mit Fotos, aber auch Plakate, Filme oder Modelle sein. Der Kreativität der jungen Naturforschenden sind keine Grenzen gesetzt.
Im vergangen Jahr beteiligten sich hamburgweit 41Schulen am Wettbewerb „Blühende Schulen“, der durch die Peter-Mählmann-Stiftung, die Claussen Stiftung und die Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung gefördert wird. 16 Projekte wurden im vergangenen Jahr als Gewinner ausgezeichnet.
Bis zum 31. März können sich Schul-Teams unter www.loki-schmidt-stiftung.de/bluehende-schulenanmelden. Die ausgearbeiteten Projektbeschreibungen müssen bis zum 1. Juli eingereicht werden. Eine Jury wählt die besten Beiträge unter allen Einsendungen aus. Die Gewinnerteams dürfen sich über Geld- und Sachpreise freuen, die beim „Fest der Blühenden Schulen“ im September übergeben werden.
